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Werbeplattformen
Unsicher, wo Sie werben sollten? Beginnen Sie mit Zielgruppe, Kaufabsicht und Messung. Dann wird die Wahl der Plattform deutlich weniger zufällig.
E-Mail zuerst. Senden Sie die URL, die Zielgruppe und das gewünschte Ergebnis, dann antworten wir mit einem konkreten nächsten Schritt.
Nutzen Sie das Thema als Ausgangspunkt.
Wenn es um eine echte Kampagne, Website, Tracking- oder Conversion-Frage geht, helfen wir, daraus eine praktische Entscheidung zu machen.
Sie wollen Werbung schalten. Gut. Aber wo sollte das Budget hin? Google, Facebook, TikTok, LinkedIn oder YouTube? Die Antwort hängt davon ab, wen Sie erreichen wollen, was Sie verkaufen und wie nah die Zielgruppe am Kauf ist.
Hier ist eine praktische Einordnung der wichtigsten Werbeplattformen: wofür sie geeignet sind, wofür sie weniger geeignet sind und welche Unternehmen sie prüfen sollten.
Google Ads
Was es ist: Anzeigen, die erscheinen, wenn Menschen bei Google suchen, plus Display-Anzeigen auf vielen Websites.
Am besten geeignet für:
- Menschen, die aktiv nach einer Lösung suchen
- Lokale Unternehmen, bei denen Kunden nach Hilfe in der Nähe suchen
- Onlineshops, die Shopping-Anzeigen nutzen können
- Käufer mit klarer Kaufabsicht
Weniger geeignet für:
- Völlig neue Produktkategorien
- Produkte, nach denen Menschen noch nicht suchen
- Sehr knappe Budgets, wenn die Suchbegriffe teuer sind
Mehr über Google Ads erfahren →
Facebook- und Instagram-Anzeigen
Was es ist: Anzeigen in Feeds, Stories, Reels und im Meta-Werbenetzwerk. Beide Kanäle werden über dieselbe Plattform gesteuert.
Am besten geeignet für:
- Visuelle Produkte wie Mode, Lebensmittel und Einrichtung
- Aufbau von Markenbekanntheit
- Retargeting von Menschen, die die Website bereits besucht haben
- Detaillierte Zielgruppensteuerung
Weniger geeignet für:
- B2B-Dienstleistungen, wenn Entscheider beim Scrollen nicht in Kaufstimmung sind
- Komplexe Produkte, die Erklärung brauchen
- Zielgruppen, die Anzeigen in sozialen Medien misstrauen
LinkedIn Ads
Was es ist: Werbung in einem beruflichen Netzwerk. Sie erreichen Menschen nach Position, Unternehmen, Branche und Seniorität.
Am besten geeignet für:
- B2B-Produkte und Dienstleistungen
- Bestimmte Berufsrollen erreichen
- Recruiting- und HR-Dienstleistungen
- B2B-Vertrieb mit hohem Auftragswert
Weniger geeignet für:
- Konsumprodukte
- Niedrigpreisprodukte, bei denen die Klickpreise zu hoch werden
- Impulskäufe
YouTube-Anzeigen
Was es ist: Videoanzeigen vor, während oder nach YouTube-Inhalten. Die Kampagnen werden über Google Ads gesteuert.
Am besten geeignet für:
- Storytelling und Markenaufbau
- Produktdemonstrationen
- Jüngere Zielgruppen erreichen
- Vertrauen mit Video aufbauen
Weniger geeignet für:
- Direktreaktion ohne gutes Videomaterial
- Unternehmen ohne Videoressourcen
- Schnelle Conversions, wenn die Kampagne vor allem Bekanntheit aufbaut
TikTok Ads
Was es ist: Kurze Videoanzeigen im TikTok-Feed. Eine der neueren großen Werbeplattformen.
Am besten geeignet für:
- Gen Z und jüngere Millennials
- Trendige oder unterhaltsame Produkte
- Marken, die eine kreative Form zulassen
- Onlineshops und Marken, die direkt an Kunden verkaufen
Weniger geeignet für:
- Ältere Zielgruppen
- B2B-Dienstleistungen
- Branchen, die eine klare kreative Idee brauchen, um zu funktionieren
Welche Werbeplattform sollten Sie wählen?
Eine einfache Entscheidungsregel:
- Menschen suchen bereits nach dem, was Sie verkaufen? → Google Ads
- Visuelles Produkt und Konsumenten-Zielgruppe? → Facebook/Instagram
- Sie verkaufen an Unternehmen? → LinkedIn
- Junge Zielgruppe und eine Marke, die spielerisch auftreten kann? → TikTok
- Sie haben gutes Videomaterial? → YouTube
Die meisten Unternehmen nutzen später mehrere Werbeplattformen. Starten Sie mit einer, lernen Sie, was funktioniert, und erweitern Sie erst, wenn die Messwerte es rechtfertigen.
Die ehrliche Einschätzung
Keine Werbeplattform ist magisch. Alle brauchen:
- Tests – Die ersten Anzeigen treffen selten perfekt
- Budget – Sie brauchen genug Volumen, um Daten zu sammeln
- Geduld – Optimierung braucht Zeit
- Gutes Anzeigenmaterial – Langweilige Anzeigen funktionieren fast nirgendwo
Die Plattform ist weniger wichtig als Angebot, Messung und Umsetzung. Eine gute Anzeige auf einer fast richtigen Plattform schlägt oft eine schwache Anzeige auf der „perfekten“ Plattform.
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